Privatpraxis für Psychotherapie · Traunstein
Psychotherapie Traunstein
Kognitive Verhaltenstherapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche – bei Depressionen, Ängsten, Zwängen und Krisen. Privatpraxis im Chiemgau.
Mein Angebot
Professionelle Unterstützung
für Sie.
Als approbierter Psychologischer Psychotherapeut begleite ich Sie in meiner Privatpraxis in Traunstein mit Kognitiver Verhaltenstherapie durch schwierige Lebensphasen – vertraulich, zugewandt und auf Augenhöhe.
Der Entschluss, sich psychotherapeutische Hilfe zu suchen, fällt selten von heute auf morgen. Meist geht ihm eine lange Zeit voraus, in der man versucht hat, die Probleme anders zu lösen, und sich mit der leider noch immer stigmatisierenden Frage beschäftigt hat, ob man selbst in Therapie gehen möchte. Dass das irgendwann nicht mehr trägt, ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Hinweis darauf, dass es um etwas geht, das man möglicherweise leichter in Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten bearbeiten kann.
In meiner Praxis behandle ich Erwachsene, Kinder und Jugendliche – in Einzelsitzungen, in der Gruppe, in der Praxis in Traunstein oder online. Als approbierter Psychotherapeut unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht: Was Sie mir erzählen, bleibt in diesem Raum. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie eine Verhaltenstherapie bei mir abläuft, für wen sie geeignet ist, worin sie sich von anderen Verfahren unterscheidet und bei welchen Beschwerden ich Sie begleite.
Psychotherapie Angebote
Womit ich Ihnen
helfen kann.
Meine Angebote richten sich an Erwachsene, Kinder und Jugendliche – in Einzeltherapie, Gruppenpsychotherapie, Präsenz und online. Welcher Rahmen der richtige ist, hängt weniger von der Diagnose ab als von Ihrer Lebenssituation: Manche Menschen brauchen den geschützten Raum eines Einzelgesprächs, andere profitieren gerade davon, sich in einer Gruppe zu zeigen. Wenn Sie unsicher sind, was zu Ihnen passt, klären wir das gemeinsam im Erstgespräch.
Psychotherapie für Erwachsene
Ich biete Kognitive Verhaltenstherapie zur Behandlung von Erwachsenen an. Nach einer ausführlichen diagnostischen Abklärung definieren wir gemeinsam Ihre individuellen Therapieziele.
Psychotherapie für Kinder & Jugendliche
Ich biete Kognitive Verhaltenstherapie zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen an. Je nach Alter, Problematik und Wunsch kann die Familie unterschiedlich stark eingebunden werden.
Gruppenpsychotherapie
Diagnoseübergreifende Gruppentherapie in Traunstein mit 3 bis 9 Personen zur Bearbeitung emotionaler und interaktioneller Probleme. Ein Beitritt ist grundsätzlich jederzeit möglich.
Online Psychotherapie
Auch das Gesundheitswesen kann von der Digitalisierung profitieren. Online Psychotherapie kann nach individueller Einschätzung sehr effektiv sein, wobei lange Anfahrtswege vermieden werden können.
Coaching
Sie haben Schwierigkeiten in einer Entscheidungsfindung oder eine Herausforderung zu bewältigen, bei der Sie zu Beginn auf Unterstützung zurückgreifen möchten, um der neuen Verantwortung gerecht zu werden.
Ablauf
Wie eine Verhaltenstherapie
bei mir abläuft.
Viele Menschen zögern vor allem deshalb, weil sie nicht wissen, was sie erwartet. Deshalb hier in Ruhe der Weg – vom ersten Anruf bis zum Abschluss.
Das Erstgespräch – ohne Verpflichtung
Am Anfang steht ein Gespräch, in dem Sie erzählen, was Sie beschäftigt, und ich vor allem zuhöre. Es geht dabei noch nicht um Lösungen, sondern ums Verstehen – und um die Frage, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen. Diese Passung ist kein Nebenaspekt: Die Qualität der therapeutischen Beziehung gehört zu den best untersuchten Faktoren für den Erfolg einer Therapie. Nach dem Erstgespräch gehen Sie keine Verpflichtung ein.
Diagnostik und Therapieplan
In den folgenden Sitzungen klären wir gemeinsam, was Sie belastet und wie es dazu gekommen ist. Dazu gehören ein ausführliches diagnostisches Gespräch und, wo es sinnvoll ist, standardisierte Fragebögen. Daraus entsteht ein Bild Ihrer persönlichen Situation – und daraus wiederum ein Therapieplan mit konkreten Zielen. Sie wissen also jederzeit, woran wir arbeiten und warum.
Die eigentliche Therapie
Die Sitzungen dauern in der Regel 50 Minuten und finden zu Beginn meist wöchentlich statt. Wie häufig wir uns tatsächlich sehen, klären wir individuell – abhängig von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Situation und Ihren zeitlichen Möglichkeiten. Verhaltenstherapie ist dabei kein rein rückblickendes Gespräch: Wir schauen uns an, welche Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen Ihre Beschwerden heute aufrechterhalten – und probieren Schritt für Schritt neue Wege aus. Zuerst im geschützten Rahmen der Sitzung, dann zunehmend in Ihrem Alltag. Gerade dieses Üben zwischen den Terminen macht einen großen Teil der Wirkung aus.
Abschluss und Stabilisierung
Eine Therapie ist kein Dauerzustand. Gegen Ende geht es darum, das Erreichte zu sichern und Sie darauf vorzubereiten, den Weg eigenständig weiterzugehen: Was hat geholfen? Woran merken Sie frühzeitig, dass es wieder schwieriger wird – und was tun Sie dann? Auf Wunsch sind später einzelne Auffrischungssitzungen möglich. Alle Schritte im Detail sowie die Konditionen finden Sie unter Termine und Kosten.
Eignung
Für wen Verhaltenstherapie
infrage kommt.
Sie müssen nicht am Ende Ihrer Kräfte sein, um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen – und Sie müssen auch keine fertige Erklärung für Ihr Leiden mitbringen.
Verhaltenstherapie passt zu Menschen, die bereit sind, sich ihre eigenen Muster anzusehen und etwas Neues auszuprobieren. Sie müssen dafür weder besonders belastbar noch besonders geschult im Nachdenken über sich selbst sein. Eine gewisse Neugier genügt – alles Weitere entsteht in der gemeinsamen Arbeit.
Gut untersucht ist das Verfahren bei Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Essstörungen, psychosomatischen Beschwerden, Traumafolgestörungen sowie bei Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen und in Beziehungen. Aber auch wenn keine klare Diagnose im Raum steht, sondern eine Lebenssituation Sie überfordert – eine Trennung, ein Verlust, eine berufliche Krise, eine Erkrankung –, kann eine Therapie der richtige Ort sein.
Nicht immer ist eine ambulante Psychotherapie der erste Schritt. Bei akuter Suizidalität, schweren Suchterkrankungen oder ausgeprägten psychotischen Zuständen braucht es zunächst einen anderen, oft stationären Rahmen. Auch das spreche ich im Erstgespräch offen an. Und wenn ich nicht der Richtige für Sie bin, sage ich Ihnen das – und unterstütze Sie dabei, eine passendere Stelle zu finden.
Verfahren
Was Verhaltenstherapie
ausmacht.
In Deutschland sind vier Psychotherapieverfahren wissenschaftlich anerkannt: Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie sowie Systemische Therapie. Alle vier wirken – sie setzen nur an unterschiedlichen Stellen an.
Die Verhaltenstherapie schaut vor allem auf das Hier und Jetzt: Was hält Ihr Problem heute aufrecht? Welche Gedanken, welche Gefühle und welches Verhalten greifen dabei ineinander? Ihre Lebensgeschichte spielt durchaus eine Rolle – sie erklärt, wie Muster überhaupt entstehen konnten und warum sie einmal sinnvoll waren. Der Ort der Veränderung aber ist die Gegenwart.
Drei Merkmale sind dafür kennzeichnend. Transparenz: Sie erfahren, warum wir tun, was wir tun – es gibt keine verborgene Agenda auf meiner Seite. Struktur: Wir arbeiten an vereinbarten Zielen, die wir im Verlauf gemeinsam überprüfen und bei Bedarf anpassen. Übung: Veränderung entsteht selten durch Einsicht allein. Sie entsteht dadurch, dass Sie etwas tatsächlich anders machen und die Erfahrung sammeln, dass es geht.
Moderne Verhaltenstherapie ist dabei längst mehr als das Ausfüllen von Gedankenprotokollen. Ich arbeite unter anderem mit Schematherapie, Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), achtsamkeitsbasierten und emotionsfokussierten Methoden sowie mit Expositionsverfahren bei Ängsten, Zwängen und Trauma. Welche dieser Elemente zum Einsatz kommen, entscheidet nicht das Lehrbuch, sondern Ihre Situation.
Beschwerdebilder
Wobei ich Sie
begleiten kann.
Am häufigsten begleite ich Menschen mit Depressionen und depressiven Verstimmungen sowie mit Angststörungen – Panikattacken, sozialer Angst, Agoraphobie oder anhaltenden Sorgen. Dazu kommen Zwangsstörungen, Essstörungen, Schlafprobleme und psychosomatische Beschwerden, bei denen der Körper zeigt, wofür bislang die Worte fehlen. Ebenso häufig geht es um Belastungs- und Anpassungsstörungen nach schwierigen Lebensereignissen, um Traumafolgen, um Selbstwertthemen und um Konflikte, die sich in Beziehungen immer wieder wiederholen.
Eine ausführliche Übersicht der einzelnen Störungsbilder finden Sie auf den Seiten zur Verhaltenstherapie für Erwachsene und zur Psychotherapie für Kinder und Jugendliche. Wenn Sie lieber im Austausch mit anderen arbeiten möchten, kann die Gruppenpsychotherapie eine gute Ergänzung oder Alternative sein.
Und falls Sie sich fragen, ob das, was Sie erleben, überhaupt „schlimm genug“ für eine Therapie ist: Diese Frage müssen Sie nicht allein beantworten. Genau dafür gibt es das Erstgespräch.
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Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam zu schauen, wie ich Ihnen helfen kann.